Banner-Aktion

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Am Sonntag, den 6.9.2015 haben wir ein Banner an zwei Strohballen auf einem Feld an der B241 zwischen Lutterhausen und Moringen aufgestellt. Die Botschaft:

Heike verschandele nicht unsere Landschaft!
Keine Windkraft auf der Weper!

Schon am Montag Mittag rief mich unsere Bürgermeisterin Frau Müller-Otte an und informierte mich darüber, dass sie das Banner abbauen lassen musste, da es zu dicht an der Straße stünde. Außerdem fände sie das unfair im Umgang, denn schließlich sei sie ja nur eine von 21 Ratsmitgliedern und nicht alleine für die Entscheidungen verantwortlich. Wir mögen diese Aktion doch bitte nochmal überdenken.

Das haben wir getan. Da Frau Müller-Otte unsere Bürgermeisterin ist, ist sie zum einen “Kopf” der Verwaltung und somit deren Repräsentantin, und zum anderen treibt sie mit aller Kraft die Aufstellung des Flächennutzungsplans voran: Anders, als auf der Stadtratssitzung im Juli zugesagt, wurde die Änderung des Flächennutzungsplans jetzt bereits hinter verschlossenen Türen beschlossen, statt es erneut im Stadtrat zur Abstimmung zu bringen! Unsere Bitte, die Moringer Bürgerinnen und Bürger vorher über die Konsequenzen dieser Entscheidung zu informieren und sie in die Entscheidung mit einzubeziehen, wurde komplett ignoriert.

Daher haben wir uns entschlossen, die Aktion fortzusetzen. Nun haben wir die Strohballen in ausreichendem Abstand aufgestellt und – damit man es noch lesen kann – das Banner etwas größer gemacht:

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3 Kommentare zu “Banner-Aktion

  1. Ohne Namen

    Ich verstehe diese Aktion aber dem Menschen gegenüber ist dies eine bodenlose Frechheit und üble Nachteil. Wäre ich betroffen, würden Sie min eine Anzeige wegen übler Nachteile und Verläumdung bekommen. Dies wäre ohne Probleme umsetzbar. Wenn unsere Bürgermeisterin sie schon bittet den Banner zu entfernen, kommt die Antwort mit einem größeren. Unverschämt. Dan könnte die Stadt ja auch sagen, ok. die 6 Windräder werden nicht gebaut. Dafür bauen wir 8 und das über 200! Wie würden Sie darüber denken.
    Es wird von ihrer Seite derzeit mit Mittel gekämpft die unfair sind.

    1. Wolfgang Tiefert

      Das ist doch gar keine Frage – in einer Demokratie sind selbstverständlich auch nonverbale Meinungsäußerungen absolut legitim. Wenn eine Person sich in die Politik begibt, auch als Bürgermeisterin in die Komunalpolitik, sollte sie davon ausgehen für Ihre Meinung auch kritisiert zu werden. Sie ist eine Person des öffentlichen Lebens. PUNKT.
      Übrigens finde ich das Plakat gut gelungen und sehr kreativ. Herzlichen Glückwunsch!

  2. Mary

    Hallo, ich bin zwar gegen den Windpark, aber von dem Banner distanziere ich mich. Auch ich bin für die Entfernung .

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