Natur

9 Kommentare zu “Natur

  1. Edith

    Werdet vernünftig und opfert nicht für Geld unser aller Wichtigstes – Die Natur, die wir schützen und bewahren wollen.

  2. Jens G.

    Zum Thema Kohle oder Windenerie ist mir im Beitrag aufgefallen, wie tüchtig doch da die Lobby der Kohle arbeiet. Man kann sich ja alles nett formulieren, doch mir ist das zu einseitig gedacht. Schließlich sind in dem Beispiel die Kosten für die Kohlegewinnung aus dem Tagebau oder das herankarren aus dem anderen Ende der Welt nicht im Kostenplan enthalten. Man braucht doch nur nach Tagebau googlen, und schon ist man sich dann im klaren wie gewaltig die Anstrengungen und die Kosten sind, um an die Kohle überhaupt heran zu kommen. Ist doch schön, so kostet dann die erzeugte kwh aus Kohle nur 4,5 cent/ und die aus Wind erzeugte 9 cent….
    Es wüssten sich doch alle an einen Tisch setzen, und eine gemeinsame Lösung finden, die für unsere Erde gut ist. Wir atmen alle die gleiche Luft.

  3. Manfred Ducksch

    Hier ein interessanter Beitrag des Arbeitskreises Göttinger Ornithologen (AGO):

    Am 17. April wurde unter einem Windrad in der Feldmark östlich von Bodensee ein zerstückelter Rotmilan gefunden (s. Abb. 9). Das ist bereits der zweite Totfund unter dieser Anlage.
    Rotmilane gehören zu den häufigsten Opfern von Windrädern, weil sie mit ihrem spezifischen Sehvermögen die Geschwindigkeit der Rotoren nicht einschätzen können. Während ihrer arttypischen Suchflüge mit beständig nach unten gerichtetem Blick geraten sie nicht selten aus Unachtsamkeit in den Sog der Anlagen. Annähernd zuverlässige Zahlen verunglückter Vögel gibt es für unsere Region wegen fehlender systematischer Erfassungen nicht. So gut wie immer sind Fuchs und Wildschwein schneller als menschliche Zufallsfinder. Mittlerweile liegen jedoch für Brandenburg, wo gefiederte Windkraftopfer vergleichsweise gründlich erfasst werden, zuverlässige Schätzungen vor, nach denen jährlich ungefähr vier Prozent der Landespopulation an den Anlagen umkommen.
    Toter Rotmilan – S.Busch
    http://www.ornithologie-goettingen.de/wp-content/uploads/2013/06/AGO_20130417_.jpg

    Abb. 9: Unser Wappenvogel gerät unter die (Wind-)Räder. Foto: S. Busch
    Zur Ausweisung von Vorrangflächen für Windräder wurde im vergangenen Jahr in Stadt und Landkreis Göttingen der Brutbestand von drei Gutachtern akkurat ermittelt und auf 101 Paare beziffert. Dieser hohe Wert belegt einmal mehr, dass unsere Region im weltweiten Dichtezentrum dieser global seltenen Greifvogelart mit europaweit höchster Schutzpriorität liegt.
    Als Konsequenz aus dem Gutachten wurden seitens der Verwaltung Schutzzonen mit einem Radius von 1250 m um jedes 2012 besetzte Nest definiert. Dort sollen keine neuen Windräder errichtet werden. Wie man in der Zukunft mit genehmigten Standorten oder Anlagen umzugehen gedenkt, in deren Nähe sich Rotmilane „unplanmäßig“ zum Brüten niedergelassen haben, ist eine interessante Frage…
    Obwohl mit dieser Regelung das eine oder andere Paar während der Brutzeit vor Kollisionen bewahrt werden könnte, bringt sie für die große Mehrzahl der Vögel wenig bis nichts. Rotmilane, darunter auch umherstreifende Nichtbrüter und flügge Jungvögel, können im offenen Kulturland überall angetroffen werden. Brutpaare wechseln Jahr für Jahr ihre Nistplätze. Nach Abschluss der Jungenaufzucht erweitern sie ihren Aktionsraum erheblich. Angehörige anderer Teilpopulationen passieren die Region auf dem Heim- und Wegzug und besetzen im Herbst über Wochen Schlafplätze. Potentiell sind alle diese Vögel vom Kollisionsrisiko betroffen, das mit der Zahl der Anlagen wächst. Will man sie wirklich schützen, verbietet sich die Errichtung weiterer Anlagen eigentlich von selbst. Aber ganz so einfach ist es leider nicht, im Gegenteil: Am 15. April stellten Vertreter der Kreisverwaltung in der Sitzung des Bauausschusses ein neues Konzept vor. Es läuft darauf hinaus, den obligatorischen Nestabstand von 1250 m zugunsten einer „konkreten fachlichen Einzelprüfung“ aufzuweichen. Die Pufferzonen zu FFH- und Naturschutzgebieten werden ad acta gelegt. Vattenfall und Co. wird’s freuen…
    Im Landkreis Göttingen sind (zunächst) 2500 Hektar Vorrangflächen für die Erschließung vorgesehen. Unter den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern organisiert sich der Widerstand gegen die zukünftigen, euphemistisch „Parks“ genannten Industriegebiete aus monströsen, mehr als 200 m hohen Anlagen in der Nachbarschaft. Nach der Devise „Für Mensch und Milan“ sind diese Initiativen aller Unterstützung wert.

  4. K.B.

    Ihr habt doch nicht alle Latten am Zaun. Es lebe der Umweltschutz , stopp Castor usw.
    Die Windräder könnte man ja für Vögel durch z.B. Netze absichern.
    Das sind alles nur Faule ausreden.
    Lieber Tagebau und Biogas Monokulturen als mal an die Zukunft zu denken.
    Ihr wollt lieber Strahlen.

    1. Jens G.

      Hallo K.B.
      wie genau meinen Sie denn, was Sie geschrieben haben? Ich kann dem Zusammenhang nicht ganz folgen. Können Sie das nochmal schildern!

  5. K.B.

    Ich selbst war viele Male in Gorleben an allererster Front. Doch auch dort wußten wir, das der Müll irgendwo sicher gelagert werden muss. Alle haben dovon profitiert ( strom aus der Steckdose) . Aber keiner will den Müll .

    Jetzt Alternative Ernergien nutzen Wind ,Sonne und Wasser. Was wir hier haben ist wind und sonne . Doch jede Wette große Sonnenparks stören garantiert auch , und schon wird die Näxte BI gegründet.

    Weil wir alles wollen Luxus Strom eine Warme Wohnung,usw.
    Nur sind wir nicht bereit dafür auch mal was zu tun.

    Tatort Weper, was kommt danach ?

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